Die Westernreitweise hat ihren Ursprung im Spanischen Arbeitsreiten, dem Vaqueroreiten. Westernreiten lehnt sich aber auch an die Arbeitsweise der Cowboys an. Mit dem typischen Stuntreiten hat es nichts zu tun.
Die Unterschiede zur klassischen Reitweise (Englischreiten) sind der Sattel, die Zäumung und das Gebiss, die Kleidung, die Pferderassen und das Reiten zum Teil selbst. Der Westernsattel ist breiter als ein englischer Sattel, er hat vorne ein Horn und breitere Steigbügel.
Die Zäumung und die Gebisse unterscheiden sich ebenfalls, da das Gebiss beim Westernreiten anders wirken soll. Die Zügel sind gespalten und werden von erfahrenen Reitern bzw. wenn das Können vorhanden ist, in einer Hand gehalten.
Typische Westernkleidung sind Jeans, Cheaps (Überhosen), Hemden oder Blusen, Cowboyboots und ein Hut. Bei Turnieren findet man oft Starter, die sich besonders hübsch kleiden und auch die Ausrüstung des Pferdes optisch anpassen.
Ein typisches Westernpferd hat eine Widerristhöhe von ca. 155 cm und einen quadratischen Rahmen (kurzer Rücken).
Es können alle Pferde- und Ponyrassen in der Westernreitweise geritten werden, die typischen Westernpferde sind aber das Quarter Horse, das Paint Horse (geschecktes Quarter Horse) und der Appaloosa.Bei der Westernreitweise wird viel mit der Stimme gearbeitet und das Pferd sollte auf kleinste Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren.
Ich reite seit 8 Jahren Western und mir macht es sehr viel Spaß weil man ständig neue Dinge dazulernt. Letzen Sommer habe ich das WRC (= Western Riding Certificate) gemacht und bestanden. Durch die vielen Trainingsstunden habe ich viel dazugelernt.
Wenn du Interesse hast, kannst du dir die Homepage der AWA (=Austrian Western Riding Association) unter www.awa.at ansehen. Den Stall in dem ich reite, findest du unter www.johannes-hof.at. Auf Youtube findest du auch einige Videos von Turnieren.