
Wie lange sind Sie schon im Unternehmen tätig?
Ich bin seit 27 Jahren bei den Wiener Linien beschäftigt.
Welche Ausbildung haben Sie absolviert?
Ich habe von 1978 -1982 die 4-jährige Fachschule für Maschinenbau in Mödling besucht,
1984 begann ich meine Tätigkeit bei den Wiener Linien,
von 1988 – 1993 besuchte die HTL-Abendschule in der Schellinggasse.
Wieso sind Sie gerade technischer Ausbildungsleiter geworden?
Für die Ausbildung der technischen Lehrlinge war schon immer die Abteilung F54 („Zentrale Werkstätten“) zuständig.
Da ich bei F54 seit 2002 das Referat F54m („mechanische Detailwerkstätten) leite, bin ich auch als Ausbildungsleiter für die Maschinenbautechnikerlehrlinge verantwortlich.
Ich habe einen Kurs bei der Arbeiterkammer gemacht und die Ausbildungsprüfung bestanden.
Was haben Sie vorher gemacht?
Ich war in den Montagewerkstätten im manuellen Bereich, und nach Absolvierung der HTL-Abendschule bis 2002 in der Arbeitsvorbereitung tätig.
Seit 2002 leite ich das Referat F54m („mechanische Detailwerkstätten“)
Wie sieht der Alltag eines technischen Ausbildungsleiters aus?
Der Alltag ist sehr abwechslungsreich.
Immer wieder Kontakt mit Lehrlingen und deren Umfeld.
Das bedeutet, dass ich schulische Leistungen der Lehrlinge überprüfe, Kontakt mit den Ausbildungsstätten habe und auch Kontakt mit den Eltern der Lehrlinge pflege.
Was macht Ihnen an der Arbeit am Meisten Spaß?
Mir gefällt der Umgang mit den Jugendlichen und „jugendlichen Erwachsenen“ sehr.
Am meisten fasziniert mich die Entwicklung der Jugendlichen von der Aufnahme bis zu ihrem Abschluss.
Können die Frauen in technischen Lehrberufen mit den Männern mithalten?
In meinem Ausbildungszweig durfte ich leider erst einen weiblichen Lehrling ausbilden, habe aber durchwegs gute Erfahrungen gemacht.
Wie ist der Zusammenhalt zwischen den Beiden?
Das eine Mädchen ist sehr gut aufgenommen worden und war in der Gruppe integriert.
Wie gehen Männer damit um wenn Frauen geschickter sind?
Ich denke die Männer sehen es als Ansporn.
Warum glauben Sie gab es erst ein Mädchen in Ihrem Ausbildungszweig?
Ich denke unter der Namensgebung dieses Berufes kann man sich wenig vorstellen und klingt vielleicht nicht so attraktiv wie beispielsweise KFZ- MechanikerIn oder MechatronikerIn.
Was waren bisher die schönsten Erlebnisse mit Lehrlingen?.
Es gibt immer wieder schöne Erlebnisse. Am Meisten macht mich der Erfolg meiner Lehrlinge stolz, wenn sie die Lehrabschlussprüfung mit gutem Ergebnis abschließen oder auf diversen Berufswettbewerben mitmischen.
Gibt es Dinge die Sie bei der Lehrlingsausbildung der Wiener Stadtwerke ändern wollen würden?
Ich finde, dass die Ausbildung an sich eine gute bei den Wiener Stadtwerken ist. Eine kleine Änderung tritt bereits 2012 ein, da ist dann die ganze Ausbildung in der Hauptwerkstätte. Des Weiteren wird die Ausbildung zu einem Maschinenbautechniker umstrukturiert. Sie wird modular.