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Wer kann eigentlich eine Lehre machen?
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Alle, die das 9. Schuljahr vollendet haben. Ein positiver Schulabschluss ist nicht notwendig, aber für eine Bewerbung von Vorteil.
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Was kann ein Lehrberuf sein?
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Was ein Lehrberuf ist, steht in der sogenannten Lehrberufsliste. In Österreich gibt es ca. 220 Lehrberufe mit einer Lehrberufsdauer von zwei bis vier Jahren. Für die einzelnen Lehrberufe gibt es Berufsbilder, die die Fertigkeiten und Kenntnisse (nach Lehrjahren gegliedert) festlegen, die im Betrieb erlernt werden sollen.
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Wie viele Lehrberufe gibt es?
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Es ist generell interessant zu wissen, dass es in Österreich ungefähr 220 verschiedene Lehrberufe gibt. Rund 50% aller weiblichen Lehrlinge beginnen eine Ausbildung im Einzelhandel, als Friseurin oder Bürokauffrau. Die beliebtesten Lehrberufe bei Burschen sind z.B. Koch, Kfz-Techniker, Maschinenbautechniker, Einzelhandelskaufmann, Sanitär- und Klimatechniker, Gas- und Wasserleitungsinstallation, Heizungsinstallation, Tischler, Maurer. Guter Tipp: Mach dir einen Überblick über die gesamten Lehrberufe – das lohnt sich!
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Welches Berufsbild steht hinter einem Lehrberuf?
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Beschaffe dir Detailinformationen zu den Lehrberufen: Wie schaut ein klassischer Berufsalltag aus? Was lerne ich in diesem Beruf? Welche verwandten Lehrberufe gibt es? Wie hoch ist die Lehrlingsentschädigung? Um auf diese Fragen Antworten zu finden, gibt es gute Internetseiten aber auch ein Besuch bei den Berufsinformationszentren des AMS lohnt sich.
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Wie kann man eine Lehrstelle finden?
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Es gibt verschiedenen Möglichkeiten: Stelleninserate, Blindbewerbung, Durchsuchen von Internetauftritten der Betriebe. Auch private Kanäle sollte man nutzen. Ideal sind auch Schnupperwochen, daraus sind schon die einen oder anderen Lehrverhältnisse entstanden. Wichtig ist, dass man sich beim AMS frühzeitig als lehrstellensuchend vormerken lassen soll – offene Stellen werden einem dann vom AMS zugesandt.
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Keine Lehrstelle für meinen Traumberuf?
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Es ist gut, wenn du weißt, was du willst. Jedoch versteif dich nicht zu sehr auf einen Lehrberuf. Es kann sein, dass es nur sehr wenige Lehrstellen in deinem gewünschten Beruf gibt. Versuche dich über ähnliche Berufsbilder zu informieren und überlege dir noch andere Lehrberufsmöglichkeiten.
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Was bedeutet Lehre mit Matura?
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Wer eine Lehre macht, kann auch den Weg zur Matura schaffen, indem man eine Berufsreifeprüfung macht (Matura = Berufsreifeprüfung). Die Matura ermöglicht den Zugang zu Universitäten, Fachhochschulen und Kollegs. Außerdem ermöglicht sie zusätzliche Karrierewege im erlernten Beruf. Es gibt unterschiedliche Berufsreifeprüfungs-Modelle. Man kann die Matura während der Lehre machen – und dies wird sogar kostenlos angeboten.
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Lehrbetriebe – sind sie alle gleich?
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Nein, sind sie nicht. Es gibt Lehrbetriebe in welchen der Lehrling gut aufgehoben ist, aber auch solche, wo das nicht der Fall ist. Hier einige Punkte, was einen guten Lehrbetrieb ausmacht: Der Betrieb verfügt über einen schriftlichen Ausbildungsplan und weiß, wann, wo und bei wem du was lernen kannst. Du hast im Betrieb eine konkrete Ansprechperson, die mit dir fachliche aber auch persönliche Angelegenheiten bespricht. Ein guter Lehrbetrieb ist auch an deiner beruflichen Weiterentwicklung interessiert, führt Gespräche mit dir, hält regelmäßig Kontakt mit der zuständigen Berufsschule und lässt dich am gesamtbetrieblichen Geschehen teilhaben.
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Was muss ich abgeben bzw. vorweisen?
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Zu einer Bewerbung gehören ein Bewerbungsbrief, ein Lebenslauf, Zeugniskopien der letzten Schuljahre und eventuell noch spezielle Fähigkeiten die du vorweisen kannst, wie den Führerschein oder Computerführerschein, etc.
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Warum finde ich keine Lehrstelle?
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Wenn du Dutzende von Bewerbungen abschickst und auf jede eine Absage bekommst, wirst du irgendwann zum Schluss kommen, dass das Finden einer Lehrstelle reine Glückssache sei. Also einfach nur Pech gehabt? Mag sein. Zum Pech können aber auch persönliche Gründe beitragen, die du dir vielleicht noch gar nicht überlegt hast.